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Der
Pfefferspray-Cop wird im Internet verhöhnt
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Webaktivisten stellen amerikanischen
Campus Polizist an den Web-Pranger
Zu ungewollter Berühmtheit hat
es der US-Amerikanische Campus
Polizist John
Pike gebracht. Der Mitarbeiter einer
Campussicherheitsfirma aus der Universitätsstadt Davis setzte bei einem
Studentenprotest in ungewohnt lässiger Manier Pfefferspray
gegen
friedlich protestierende Studenten ein.
Ein im Web kursierendes Video des Vorfalls zeigt den dicklichen
Familienvater in Uniform, wie er mit einem Pfefferspray auf eine Gruppe
auf dem Boden sitzende, protestierende Studenten sprüht. Dabei steht er
lässig neben den Studenten und sprüht deutlich unbeeindruckt in die
Menge. Da es sich um einen friedlichen Protest handelte und von den
Studenten keine Gefahr ausging erscheint seine gleichgültige und
beiläufige Körperhaltung ähnlich als würde er gerade seine Terrasse mit
Insektenpestiziden besprühen.
Jetzt rächte sich die Webgemeinde an dem Campuspolizisten indem sie den
Mann mit der Pfefferspraydose aus dem Video ausschnitten und in diverse
andere Bilder montierten. Dank Photoshop sind solche Fotomontagen ein
Kinderspiel und für jeden leicht produzierbar. Dieser Trend entwickelte
sich rasend schnell, fand hunderte Nachahmer und Hobbyfotomontagenbauer
bauten den Polizisten in viele unterschiedliche Situation ein.
Auf der tumblr Seite „peppersprayingcop“ finden sich mittlerweile
mehrere hunderte dieser Bilder. Diese zeigen John Pike beim Besprühen
des sterbenden Sokrates, von kleinen Kindern und Männern die am
Vietnam-Denkmal in Washington trauern oder etwas skurriler beim
Besprühen der Augen des auf Edward Munchs „Der Schrei“ dargestellten
Mannes.